„The mind is the limit. As long as the mind can envision the fact that you can do something, you can do it, as long as you really believe 100 percent.“ – Arnold Schwarzenegger

Passend dazu möchte ich mich heute einem vielleicht etwas persönlichem, aber vor allem mir wichtigem Thema widmen.

In meinem vorigen Fitness-Blogpost habe ich euch ja erzählt, wie ich zum Kraftsport gekommen bin, was mich dazu bewegt hat und warum.
Viele Menschen lesen unzählige Fitnessposts, sehen sich Fitnesskanäle auf Instagram oder YouTube an oder hören sich von Freunden, Familie etc. tagtäglich Geschichten aus dem Gym an.
Und ebenfalls viele Menschen denken sich:“Das klingt alles toll, das sieht super aus. Aber warum sollte ich mich dazu motivieren? Und vor allem, wie?“

Ich möchte euch meine Geschichte, meine Erlebnisse und meine Entwicklung nahebringen, um vielleicht dem ein oder der anderen zu vermitteln, warum Kraftsport mehr für mich ist, als nur ein Hobby.

SELBSTBEWUSSTSEIN:
Mein Selbstbewusstsein ist nicht immer das Gleiche gewesen wie jetzt. Und damit möchte ich nicht sagen, dass ich jetzt vor Selbstbewusstsein strotze, aber verglichen zu früher habe ich bisher bereits mindestens schon eine 120° Wandlung hinter mir. Und einen riesengroßen Teil hat Fitness dazu beigetragen.
Dies hat nicht nur mit der Optik zu tun sondern auch mit Stolz. Stolz darauf, das eigene Wissen tagtäglich zu erweitern und zu ergänzen. Stolz darauf, sich motivieren zu können. Stolz darauf, auch andere am erworbenen Wissen teilhaben zu lassen. Stolz darauf, dass Menschen auf einem zugehen und Fragen zum Thema Fitness stellen.
Und trotz allem natürlich Stolz darauf, was der eigene Körper bisher erreicht hat und wie er sich verändert hat.
Ich präsentiere mich, seit ich trainiere, ganz anders vor Menschen, ich spreche selbstbewusster. Früher habe ich oft andere Menschen für verschiedenste Sachen beneidet, habe ständig Dinge in Menschen gesehen, die ich auch gerne hätte. Dieses Denken führte nur zu Unzufriedenheit.
Durch ´s Training habe ich eine derartige Selbstzufriedenheit aufgebaut, dass mir dieses Denken mittlerweile fremd geworden ist. Natürlich bin ich nicht immer zu 100% zufrieden mit mir und meinem Körper, aber das, was sich ändern lässt, versuche ich zu ändern, und das, was ich nicht ändern kann, versuche ich zu akzeptieren.

DISZIPLIN:
Wenn mich jemand mit ein paar Worten beschreiben müsste, fällt spätestens an dritter Stelle das Wort „faul“ (natürlich nach toll und irrsinnig witzig!).
Und nein, daran hat sich garnichts geändert. Ich bin nach wie vor faul!
Aber was sich geändert hat ist meine Disziplin. Im Kraftsport braucht es einfach ein bisschen an Disziplin, um nicht „ganz umsonst“ trainieren gegangen zu sein (ja, ganz umsonst ist es nie, aber ihr wisst ja….).
Disziplin in der Ernährung, Disziplin in der Regelmäßigkeit und auch Disziplin in der Ausführung der Übungen.
Natürlich habe ich das alles nicht ab Tag 1 beherrscht, aber ich konnte meine Disziplin nach und nach aufbauen und diese wirkt sich einfach ungeheuer viel auf den Alltag aus.
Ich merke, wie ich bestimme Situationen oder Aufgaben viel disziplinierter handhabe, einfach, weil ich es durchs Training kenne und gewohnt bin. Und diese Eigenschaft zu erlernen ist wirklich eine meiner größten Profite durchs Training, da ich mir dadurch auch sehr viel Mühe und Fehler erspare.

SELBSTLIEBE ZUM KÖRPER:
Vielleicht denken sich jetzt einige „aber das gehört doch zum Selbstbewusstsein“, doch alleine das Wort besagt gegensätzliches: Bewusstsein und Liebe ist nicht das Selbe.
Die Selbstliebe entstand nach und nach, und eigentlich auch am Langsamsten.
Ich denke, dass dies auch mit dem „Älter werden“ zu tun hat, da man einfach achtsamer mit dem eigenen Körper umgeht.
Doch, ebenfalls seit Beginn des Kraftsports, schätze ich meinen Körper so sehr.
Ich bin nach jedem Training dankbar, dass ich wieder so viel Kraft hatte. Nach jeder Veränderung freue ich mich, dass mein Körper mir durchs Training und die gesunde Ernährung zurück gibt, was ich hineingesteckt habe.
Und dadurch hat sich meine Lebenseinstellung so verändert: Ich esse viel, viel weniger Ungesundes als früher, trinke wenig Alkohol, gehe selten fort, rauche kaum noch (1 Zigarette im Monat wenn überhaupt zählt nicht OKAAY) und das alles aus Liebe zu meinem Körper.
Ich möchte meinem Körper einfach nicht mehr schaden, weil ich ihn respektiere und nichts Schlechtes tun will.

 

Ich könnte bestimmt noch viele weitere Vorteile aufzählen, habe mir aber fest vorgenommen, diesen Blogpost kurz und knackig zu halten.
Jedoch hoffe ich, dass ich in euch vielleicht etwas Motivation auslösen konnte – und für jegliche Fragen und Anregungen stehe ich auch gerne zur Verfügung 🙂

Also, einen schönen Abend euch,

alles Liebe,

Ana