Ja ich weiß, es hat wiedermal länger gedauert, bis ich meinen Blogpost schreibe 😀 Trotzdem kann ich euch jetzt nichts mehr vorenthalten:
Hier die für mich wichtigsten Tipps, relevantesten Fakten und besten Spots in Los Angeles, die ich kennenlernen durfte – ENJOY! 🙂


Wir waren insgesamt eine Woche in L.A. und am Ende der Reise noch eine Nacht.
Ich denke, dass 1 Woche perfekt ist, um einen guten Überblick zu bekommen und die Stadt etwas kennenzulernen. Um aber wirklich alles zu sehen würden vermutlich nicht mal 2 Wochen reichen haha, die Stadt ist einfach rieeesig!!

Hier mal zwei gute Tipps, die du vor der Reise beachten solltest:

  • AIRBNB: Unbedingt buchen. Das war echt die beste Möglichkeit, die Gegend zu erkunden und vor allem um Geld zu sparen. In L.A. ist alles so irrsinnig teuer, dass man nach einer Woche echt schon spürt, wie der Geldbeutel leichter wird. Um da zu sparen, ist ein AirBnb echt TOP! Abgesehen davon bekommt man super Insider Tipps vom Host!
    Wir haben darauf geachtet, dass wir eine Waschmaschine und einen Trockner, WLAN, eine Küche und einen Parkplatz haben. 
    Wir waren im, meiner Meinung nach, besten AirBnb EVER, da erstens der Host mega lieb war, die Unterkunft ein Traum und alles (vor allem das GoldsGym) in unmittelbarer Nähe. Hier ist übrigens der Link dazu 🙂 (Unterkunft für 4, der Host hat allerdings auch im oberen Stock 2 Apartments für je 2 Personen!)

 

  • AUTO: Ohne Auto ist ein L.A. Trip eeecht lahm! Dort gibt es, soweit ich weiß, kaum öffentliche Verkehrsmittel bis auf ein paar Busse. Letzte Rettung wäre UberPlus aber um all das zu vermeiden mietet unbedingt ein Auto. Und zwar vor der Abreise, sodass ihr es direkt am Flughafen nehmen könnt. 
    Um ein Beispiel dazu zu geben: Wir sind in 2 Wochen 2300km gefahren 😀 Also nicht sehr wenig. Und was auch sehr praktisch ist, ist ein Wlan im Auto – so kann man buchen, navigieren und sonstige Recherchen durchführen, während man fährt (denn die Strecken sind meist endlos lange).

Nun kommen wir zu den TO-DO’s in Los Angeles:

 

  • Gehe zu Whole Foods! 😀 Vor allem, wenn ihr eine Küche habt. Ich weiß, Whole Foods gibt’s überall, aber ich finds immer wieder und überall paradiesisch haha. 
    (Whole Foods ist eine Biomarkt-Kette, die wirklich ALLES hat, was das gesunde Herz begehrt! Angefangen von 30 verschiedenen Granola Sorten bishin zu den ausgefallensten Salaten!)
  • Borg dir ein Rad aus! UNBEDINGT! Das schönste Gefühl hatte ich echt, als wir mit dem Rad bis nach Santa Monica zum berühmten Riesenrad gefahren sind.
    Man sieht so viel, bekommt unheimlich gute Stimmung und tut sogar noch was für den Körper 🙂 Passend dazu:
  • Geh Laufen am Venice Beach. Ihr alle, die mich gut kennen, wisst, dass ich ein Anti-Cardio Mensch bin. Aus Prinzip. Ich war aber in L.A. insgesamt 5x laufen, was immerhin mehr ist als das gesamte Jahr 2017!  
    Es ist die beste Möglichkeit, den Strand in kürzester Zeit kennenzulernen und man bekommt richtig viel Energie durch die 100 anderen Menschen, die motiviert ihren Sport betreiben. Was mich vor allem sehr inspiriert und motiviert hat waren die ganzen „älteren“ Menschen, die nicht langsamer liefen als alle anderen und unglaublich fit und gesund aussahen.
  • Vor lauter sportlichen Aktivitäten kann ich mich garnicht mehr halten, aber: Geh ins GoldsGym! 🙂
    Es ist wirklich ein muss (für alle, die zumindest gern ins Fitnessstudio gehen). Hab noch nie so aufgepumpte Menschen gesehen, haha, von Frauen bis zu den Männern.
    Die Tageskarte kostet 40 Dollar, nicht billige, eine Wochenkarte jedoch 150 Dollar.
    Aber was mich eigentlich so fasziniert hat war die Stimmung: Jeder ist irgendwie am Supporten, niemand schaut dich schief an, man fängt zum reden an mit den verschiedensten Menschen und hat einfach das, was man am Sport haben sollte: SPAß ! Mein Highlight war dann aber der hintere Bereich draußen, wo man in der prallen Sonne bench pressen kann 🙂
  • Rauf auf’s Griffith Observatory: Eine wunderschöne Aussicht über die ganze City. Mehr war es eigentlich für mich auch nicht haha, aber es war den Ausflug hinauf wert. Am Besten aber früh wegfahren, da man sonst im Stau nach oben steht, da alle zu Mittag oben sein wollen.
  • Ganz klar: Universal Studios 🙂 Wer vorher Karten hat, kommt natürlich schneller hinein. Und wer schlau ist, fährt vor Öffnung hin, denn es sind unendlich viele Menschen dort. 
    Nicht ganz so billig waren die Eintrittskarten: 110 Dollar ungefähr. Aber auch das war für mich ein Muss! 🙂 Die nachgebaute Stadt von Harry Potter ist wirklich atemberaubend schön, vor allem abends, wenns dunkel ist. Und die anderen Fahrten waren auch richtig lustig 🙂
  • Der Rodeo Drive: Wir waren ca. 3 Stunden dort und es hat mich extrem geflashed, in was für eine Welt wir eingetaucht sind. Klar kennt jeder die teuren Straßen, an denen Prada und Gucci an den Seiten aus den Schaufenstern prahlen. Aber dort waren nicht nur die Shops so glamourös, sondern man stand einfach auch mitten in der „Rich Society“, wenn ich das so sagen darf :D. Die Menschen trugen Klamotten in einem Wert von vermutlich meinem ganzen Arbeitsleben und scheuten sich auch nicht das zu zeigen. Nach 2-3 Stunden war es dann echt schon zu viel irgendwie, weil es für mich war, als würde man in eine Scheinwelt eintauchen. Nichtsdestotrotz einen Besuch wert! 🙂
  • Fahrt unbedingt auf die Hill durch die Siedlungen.
    Ich hab echt noch nie in meinem Leben so fette Villen und Häuser gesehen und es war ein extremer Kontrast zu den Obdachlosenstraßen unten in der Stadt. Trotzdem wirklich interessant und auch die Natur, die plötzlich ganz anders ist als unten am Strand 🙂 (Schwarzeneggers Haus kommt man allerdings leider nicht sehr nahe haha, hätten wir probiert.)
    Und natürlich: Das Hollywood Sign. Nicht nur cool, weil man es sieht, sondern auch die Natur dort oben ist richtig nice 🙂 Und bleibt nicht gleich am ersten Sport stehen sondern fährt noch ein Stück, dann sind es viel weniger Menschen.
  • Macht eine Whale Watching Tour in Balboa Beach. Es war jeden Cent wert 🙂 Abgesehen von der Tour dort ist die Insel an sich sowas von entzückend 😀
    Wir haben 60 Dollar für ein Boot für 6 Personen gezahlt, waren im Endeffekt nur zu 4. oben und hatten echt wunderschöne 3h voller Freude und Natur“wundern“. Wir haben das Online gebucht und es hat alles gut geklappt. (In den Bewertungen steht dabei, man würde „100 of dolphins“ sehen- das stimmt!! 😀 )
  • Abbot Kinney Road:
    Dort kommt man super zu Fuß hin, wenn man wo am Venice Beach untergebracht ist, und es ist ein Top Spot zum Shoppen als auch zum Speisen! 🙂
  • Und zu guter Letzt: Downtown L.A.! 
    Wieder ganz ein anderes Bild als das Leben am Venice Beach.
    Auch ein Basketballspiel zahlt sich offensichtlich aus, wir Mädels waren zwar nicht dort, aber unsere Männer, und die hatten echt viel Spaß!Nun zu den wichtigen Dingen:
    FOOD
  • Cafe Gratitude: Dieses vegane Cafe hat mich fast berührt. SO herzlich und bezaubernd vom Personal bishin zu den Speisen. Dort bestellt man nämlich etwas anders: Die Speisen haben alle Eigenschaftswörter als Namen, wie zum Beispiel „thankful“. Beim Bestellen sagt man dann beispielsweise „I am thankful“. 
    Anfangs bekommt man von der Kellnerin außerdem die Frage des Tages, die bei uns lautete: Wie machst du heute die Welt besser?
    Das Essen war abgesehen davon der Hammer und der Matcha Latte… mhhh!! (Mit hausgemachter Kokosmilch, einfach ein Traum).
  • California Pizza Kitchen: Ist zwar eine Kette (die ich schon aus New York kannte) aber wir waren insgesamt 3 oder 4x dort, da es soo lecker ist. Die Salate sind einfach die besten, die ich bisher hatte, und die Avocado Pizza ein Traum!!
  • Thai Kitchen: Dieses (auch vegane) Thai Restaurant sieht von außen echt nicht appetitlich aus aber lasst euch nicht verschrecken: Eines der besten Thai-Restaurants, bei denen ich je (außerhalb Thailands) gewesen bin 🙂 Und preislich im Gegensatz zu vielen anderen Restaurants in der Gegend voll okay.
  • In’N’Out Burger: Musste einfach sein. Und ich muss ehrlich sagen, dass ich noch bei keinem Ketten-FastFood Restaurant so gute Burger hatte 🙂

Ansonsten kann ich euch wirklich ans Herz legen, bei Whole Foods einzukaufen und selbst zu kochen. Nicht nur weil es billiger ist, sondern auch, weil es sooooo mega geile Sachen dort zu kaufen gibt haha.
So kann man dann in der Heimat ohnehin wieder nicht kochen 🙂

Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen aber guten Überblick geben 🙂 Auf Instagram könnt ihr hier auf meinem Profil auch noch in den Highlights und in meinen Posts einen Einblick gewinnen!

Falls ihr ansonsten noch Fragen habt, schreibt mir auf Instagram oder hier in den Kommentaren gerne und genießt vor allem eure Reise, sollte es bald nach L.A. gehen!!

Alles Liebe,

Ana